12 Gold- sowie 18 Silber- und 19 Bronzemedaillen waren die Ausbeute der Schwimmer des Polizei SV auf den Bezirksjahrgangsmeisterschaften in den Einzelwettbewerben auf der 25 Meter-Bahn im Nettebad Osnabrück. Dazu waren die PSV-Athleten jeweils mit zwei Siegen und Vizemeisterschaften in den Staffeln der SG Region Oldenburg erfolgreich. Der Oldenburger SV trug sich mit einer Gold- sowie drei Bronzemedaillen in die Siegerliste ein. Insgesamt waren im Nettebad 473 Athleten aus dem Bezirksschwimmverband Weser-Ems mit fast 2500 Einzel- und 47 Staffelmeldungen am Start, wovon 22 vom Polizei SV und 16 OSV`er waren.

 

Erfolgreichster Oldenburger Schwimmer der zweitägigen Meisterschaften war Erdi-Vahap Ilboga. Oldenburgs Nachwuchssportler des Jahres 2017 erkämpfe sich alleine vier Gold- drei Silber und eine Bronzemedaille und war außerdem in den SG-Nachwuchsstaffeln über 4 x 50 m Freistil und Lagen mit zwei Silbermedaillen erfolgreich. Bei seinen acht Starts schwamm Ilboga zu sieben neuen persönlichen Bestzeiten und ließ seiner Konkurrenz im Jahrgang 2006 über 200 m Freistil, 100 und 200 m Schmetterling sowie 200 m Lagen keine Chance. Seine besten Leistungen zeigte der PSV`er bei seinen Siegen über 200 m Freistil in 2:19,02 Minuten und 200 m Lagen in 2:38,08 Minuten.

 

Mit jeweils zwei Titeln konnten die zehnjährigen Zwillingsschwestern Imke und Nantke Aden vom Polizei SV nach 42 Wettkämpfen die Heimreise antreten. Nantke verbuchte ferner noch vier silberne- und zwei bronzene Medaillenplätze auf ihrem Konto und Imke war außerdem mit zwei zweiten und vier dritten Plätzen erfolgreich. Bei ihren jeweils acht Starts schwammen die PSV`erinnen jeweils zu acht neuen Bestzeiten was ihre derzeitige vorragende Form bestätigte. Insgesamt fünf Medaillen gewann der ein Jahr ältere Diego Dekker. Auf der Vielseitigkeitsstrecke über 200 m Lagen steigerte sich der PSV`er bei seinem Sieg auf 2:49,72 Minuten und überzeugte auch über 100 und 200  m Freistil mit Bestzeiten und Silbermedaillen.

 

Seinen ersten Weser-Ems-Titel erkämpfte sich dagegen Chrstopher Weidner vom Polizei SV. Über 200 m Brust schlug der Neuzugang von der SG Bamberg im Jahrgang 2005 mit neuer Bestzeit in 2:49,70 Minuten als Erster an, wurde jeweils mit Bestzeit Vizemeister über 50 und 100 m Brust und kam als Staffelschwimmer ebenfalls noch zu zwei Silbermedaillen. Einen kompletten Medaillensatz erschwamm sich der PSV`er Nikolai Antonov im Jahrgang 2008 auf den drei Brustrecken (50, 100 und 200 m) und sein Vereinskamerad Florian Hüsing war im Jahrgang 2003 auf seiner Lieblingsstrecke über 200 m Schmetterling in 2:24,55 Minuten und Bestzeit nicht zu schlagen. Über die halbe Distanz gewann der Fünfzehnjährige die Silbermedaille.

 

Einziger Goldmedaillengewinner des Oldenburger SV war Jannis Spieker. Der Zehnjährige schlug über 100 m Schmetterling in 1:45,08 Minuten mit Bestzeit als Erster an und wurde ebenfalls mit Bestzeit Dritter über die kurze Schmetterlingsdistanz. Die beiden zwölfjährigen PSV`er Rieke Aden und Kalea Griffith gewannen dagegen jeweils einmal Staffelgold in den SG-Nachwuchsmannschaften und waren mit Bestzeiten weiter mit zwei bzw. einer Bronzemedaille erfolgreich. Zwei Silbermedaillen steuerte im Jahrgang 2002 Annabel Rebnau auf den Sprintstrecken über 50 m Freistil und Schmetterling zum PSV-Erfolg bei und ihr Vereinskamerad Julian Müller gefiel in der Juniorenklasse ebenfalls mit einer Silbermedaille.

 

Der 13jährige Lennart Mesenz vom Polizei SV war ferner noch mit zwei silbernen Staffelmedaillen erfolgreich und gewann mit Bestzeit die Bronzemedaille über 200 m Freistil und zu vier Bronzemedaillen schwamm jeweils mit Bestzeit der 11jährige Nicolas Weidner vom PSV. Die zwei Jahre ältere OSV`erin Sarah Nocke war ferner über 50 m Schmetterling und 200 m Lagen (Bestzeit in 2:58,80 Minuten) mit Bronzemedaillen erfolgreich und einmal Bronze gewann die PSV`er Constanze Huchtkemper im Jahrgang 2004.

 

Mit Plätzen von Rang vier bis sechs machten auch Johannes Giese, Lian Ludt, Nevio Pascal Peters und Mijo Snitko (alle Polizei SV) sowie Matti de Boer, Magnus Danz, Ronja Härle Tilman Hots,Martje Judith Schädlich und Friedrich Wenholt vom Oldenburger SV auf sich aufmerksam. Oldenburgs Landesstützpunkttrainerin Beate Schroeder, die die 1. SG-Wettkampfmannschaft erst im August nach achtjähriger Abwesenheit wieder als Trainerin übernommen zeigte sich am Ende der mehr als zwölf Stunden (reine Wettkampfzeit) dauernden Meisterschaften sehr zufrieden: „In der offenen Klasse haben wir durch zahlreiche Rücktritte zur Zeit eine große Lücke, aber wir haben einen sehr hoffnungsvollen Nachwuchs, der hier fast nur Bestzeiten geschwommen hat. Darauf setzen wir und den wollen wir fördern. Ich sehe daher mit Zuversicht den weiteren Meisterschaften entgegen!“