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Durch einen 11:5 Sieg gegen Neptun Cuxhaven konnten sich die U13 Wasserballer des Polizei SV bei ihrer ersten Teilnahme in der Norddeutschen Jugendliga gleich für die Playoffs qualifizieren. Vor heimischer Kulisse im Hallenbad Eversten gelang den PSVern angeführt von Goalgetter Claas Kämpf am Samstag mittag eine souveräne Leistung, die es ermöglichte am darauffolgenden Tag in Hamburg Wilhelmsburg in der Finalrunde um die Medaillen in der Siebener-Liga mitzuspielen.

Img4Als Viertplatzierter der Vorrunde traf man am Sonntag im ersten Halbfinale der Liga jedoch auf niemand geringeren als Spitzenreiter und Lokalmatador Poseidon Hamburg. Doch die Mannschaft um Kapitän Alex Kaftan brachte eine Spitzenleistung ins Wasser und konnte so den Vorsprung der Hamburger bis ins letzte Viertel stets auf 2 Tore begrenzen. Im letzten Viertel sahen die zahlreichen Zuschauer dann eine Energieleistung des Polizei SV. Zunächst war es Tom Runge am Center und dann Kim Kath durch einen Konter, die den Rückstand in den Schlusssekunden egalisierten. Weitere Chancen zur Führung wurden durch den prima reagierenden Hamburger Torwart vereitelt und so ging es ins 5-Meter Schießen. Das Finale schien damit zum Greifen nahe für die euphorisierte Oldenburger Sieben. Mit ihrem größeren Erfahrungsschatz konnte jedoch der Bundesliganachwuchs von Poseidon mehr Treffer im gegnerischen Gehäuse unterbringen und entschied das Spiel damit mit 11:10 (nach 5 Meter Schießen) für sich.

Im kleinen Finale beim Spiel um Platz 3 galt es  nochmal alle Kräfte zu mobilisieren und die zweite hanseatische Mannschaft vom HTB 62 zu schlagen, um zumindest Bronze zu sichern. Doch die bittere Niederlige im Halbfinale und ein nicht gerade souverän auftretender Schiedsrichter machten dieses Vorhaben zu Nichte. Nur in den ersten beiden Vierteln gelang es dem PSV dagegenzuhalten und mit einem Rückstand von 3:5 in die Halbzeit zu gehen. Dann jedoch schwanden die Kräfte und der HTB 62 entschied das Spiel um Platz 3 souverän mit 5:12 für sich.

Im Finale besiegte der SV Georgsmarienhütte dann Poseidon Hamburg und sicherte sich damit als Landes- und Bezirksstützpunk den ersten Platz. Für Bronze hat es für den PSV noch nicht gereicht, die Entwicklung der Mannschaft ist dennoch nicht zu übersehen. Nun gilt es den Sommer über mit Trainingsfleiß zu berzeugen um für die nächste Runde der Jugendliga ab November 2016 gerüstet zu sein.